gekritzeltes
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Ich wollt dich l?ngst schon wiedersehn
mein alter Freund aus Kindertagen.
Ich hatte manches dir zu sagen,
und wusste, du w?rdst mich verstehn.

Als kleines M?dchen kam ich schon zu dir
mit all den Kindersorgen.
Ich f?hlte mich bei dir geborgen
und aller Kummer flog davon

H?tt ich in deinem Arm geweint,
strichst du mit deinen gr?nen Bl?ttern mir ?ber's Haar...mein alter Freund...

Mein Freund, der Baum, ist tot...er fiel im fr?hen Morgenrot.
3.4.05 15:58




Ich hab vieles vergessen,
und vieles verlor'n;
kaum was verwunden,
trotzdem verliebt...
Hab mich oft verlaufen,
bin fast verschwunden...
Dennoch wurde mir
nicht's verziehn.

Hab wenig verzehrt,
und bin doch verarmt;
wurde verboten,
dem Teufel verschrieben...
Bin stark verfallen,
schon fast vergangen...
Denn seit jeher
ist nicht's geblieben.
3.4.05 15:58


es ist mir doch sowas von egal, was du von mir denkst...
ich muss dir nicht gefallen...
kann sein, dass ich was falsch mache...
aber das kann DIR ja egal sein...
du bist ja eh nur mit dir selbst besch?ftigt...
andere menschen interessieren dich ?berhaupt nicht...
eigentlich ist es sinnlos, dass ich dich anspreche...
weil du dich n?mlich nur um dich k?mmerst...
du sorgst daf?r, dass es dir gut geht, was mit deiner umwelt passiert geht dir doch am arsch vorbei...
hauptsache DU bist gl?cklich, nicht wahr...
und der rest der welt kann verrecken...
aber besonders arm dran sind ja deine untergebenen...
ein kopfnicken von dir und sie sind weg vom fenster...
aber das ist ja nebensache f?r dich...
gar nicht der rede wert...
manchmal fragst du dich, wie viel du erreicht hast...
das ist immer abends, wenn du im dunklen allein nach hause gehst...
es ist kalt, aber du frierst ja nicht...
hast ja nen dicken pelzmantel von armani...
du schlenkerst mit deiner teuren ledertasche mit dem goldschlo?, in der deine wertpapiere sind...
deine sonderanfertigungsschuhe knirschen auf dem grauen asphalt...
und du denkst nach...
z?hlst in gedanken dein geld...
?berlegst, was deine teuer gekleidete stark geschminkte frau zum abendessen macht...
und welch ?beraus wichtige nachrichten dein sohn dir aus hong kong gemailt hat, wo er als dicker chef einer gro?en armbanduhren firma sitzt...
und dann raschelt etwas im geb?sch...
wahrscheinlich eine dieser unterern?hrten katzen die den sozialhilfeempf?ngern geh?ren...
oder ein klapperd?rrer hund, der von seinen herrchen aus der wagenburg abgehauen ist...
und dann raschelt es wieder...
und zweige knacken...
langsam fragst du dich, wie lange das vieh da noch rumrennen will...
im geiste gehst du dein notizbuch durch und ?berlegst, wo du die nummer vom tierheim eingeschrieben hast...
und dann knackt es nochmal...
und ein paar schritte sind zu h?ren...
du drehst dich um...
aber da ist nichts...
wie komisch...
und dann sp?rst du etwas auf deinem r?cken...
es krallt sich fest...
oben, in deinem nacken...
aber f?hlen k?nntest du nichts, wenn du hinfasst...
kein wunder...
was du da sp?rst ist ja nichts weiter als nackte kalte angst...
die l?sst sich nicht so leicht orten...
und du h?rst wieder schritte...
die werden immer und immer schneller...
jetzt rennst du fast...
der schwei? steht dir auf der stirn...
du bist panisch...
aber da vorne ist ja licht...
der parkplatz, auf dem deine c-klasse steht...
und dein schl?ssel...
wo ist der...
und da sind immer noch die schritte...
und du denkst nach...
ganz fieberhaft denkst du nach...
wohin k?nntest du gehen...
an wen k?nntest du dich wenden...
du bist hier nicht in deiner schicki-micki gegend mit den tollen vorg?rten und den schnellen autos...
du bist in der gegend der leute, die dir eigentlich so total egal sind...
unterschicht....
asylanten...
punks...
obdachlose...
assoziale...
hinter gitter geh?ren die...
so waren dich immer deine worte...
und jetzt...
wo's dir dreckig geht...
was is da...
sind wir dir da immer noch so egal...
br?uchtest du da nicht unsere hilfe...
du kennst dich ja nicht aus...
hier, bei uns...
kennst auch nicht die gefahren...
messer, blut und einer liegt...
das kennst du nur aus dem tatort, den du dir sonntags gern ansiehst, um im nachhinein mit deiner frau ?ber die schlechten schauspieler mit der mini-gage zu diskutieren...
jetzt k?me dir so einer grade richtig...
oder so ein assozialer, ein punk, ein sozialhilfeempf?nger...
egal wer, hauptsach jemand, der dir hilft...
denn mittlerweile hastest du ?ber stra?en und pl?tze, ?bersiehst stufen, stolperst, rappelst dich wieder auf, rennst weiter...
immer dichter hinein in den dschungel der verkommenen stra?en...
dein mantel ist schlammig...
dein schuhe voller dreck...
das goldene schlo? an deiner tasche gl?nzt schon lange nicht mehr...
irgendsoein punk mit seinen ganzen nieten und allem...
der h?tte bestimmt auch ein messer, um deinen verfolger in schach zu halten, w?hrend du mit deinem superteuren handy die polizei alarmierst...
und so rennst du weiter durch die nacht und hoffst, dass dir irgendwer begegnet...
weil du immer noch nicht verstanden hast, dass die schritte, die du da h?rst, und die so laut und bedrohlich klingen, nicht zu einem massenm?rder geh?ren...
sie sind auch nicht die schritte eines wahnsinnigen, eines psychos, eines amokl?ufers...
es sind schlicht und einfach die schritte des schlechten gewissens, die dich einholen...


POLIZEIBERICHT:
Am 11.02. wurde in der Herrmannstra?e ein Mann tot aufgefunden. Er starb vermutlich gegen 23.00 am Vorabend. Die Todesursache ist noch unklar, da keine Merkmale ?u?erer Gewalt vorhanden sind.
Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

3.4.05 15:57


Kinder der Nacht, mit F??en getreten.
Kinder der Nacht, keine Hoffnug mehr zum Beten.
Kinder der Nacht, brauchen niemand und nichts.
Kinder der Nacht...sind selbst?ndig.

Sie sind oftmals gern alleine.
Brauchen niemand um sich rum.
Und erst recht nicht eine Leine...
denn Leinen machen Kinder der Nacht stumm...

Kinder der Nacht, mit F??en getreten.
Kinder der Nacht, keine Hoffnug mehr zum Beten.
Kinder der Nacht, brauchen niemand und nichts.
Kinder der Nacht...sind selbst?ndig.

Halten nichts von all den Zw?ngen.
Sind die meiste Zeit f?r sich.
Lassen sich von niemand dr?ngen...
denn Dr?nge finden sie...f?rchterlich!

3.4.05 15:56


Ich verstehe die Welt nicht mehr, meine Seele kr?mmt sich.
Trauer und Schmerz liegen auf ihrem Gesicht wie ein d?steres Wesen.
Hoffnung und Lebensmut sind tot; sie erlagen wie gefallene Engel dem Dunklen.
Das Feuer des Lebens ist nur noch ein Berg schwelender Asche, der schon bald durch den Hauch der Todes hinweggeblasen sein wird.
Mein Herz, einst von Liebe erf?llt, ist nurmehr kalt und grau; nach einem letzten pusierenden Schlag, der wie ein Schrei nach au?en dringt, ist Stille.
Nur ein leichtes Beben jagt wie ein Krampf ?ber die Oberfl?che, dann lockern sich die Muskeln.
Der Kampf ist vorbei, der Tod besiegt das Leben.
Dunkelheit triumphiert ?ber das Licht; K?lte dort, wo einst ein Sonnenstrahl die Erde k?sste.

des scho uralt, aber genial, I think...und meiner damaligen stimmung entsprechend!
30.3.05 15:08





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